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Wie süß (b)ißt Du? Teil 1

Also, ohne es zu wissen, viel süßer, als Du glaubst. Die Nahrungsmittelindustrie erzeugt Produkte, die nicht ohne Zucker auskommen, um einen gefälligen Geschmack zu erzeugen und damit den Absatz zu steigern. Besonders Limos, Saucen und Fertigprodukte haben es in sich. Was sich alles an verstecktem Zucker unter den folgenden Bezeichnungen verbirgt, ist unglaublich:

  • Saccharose
  • Dicksaft
  • Glukose
  • Glukosesirup
  • Fruktose
  • Galaktose
  • Malzextrakt
  • Maltodextrine
  • Glykogen
  • (Rohr)zucker
  • Brauner Zucker
  • Traubenzucker
  • Süßmolkepulver
  • Maltose
  • Invertzucker
  • Dextrose usw.

Aspartam ist ein künstlicher Süßstoff und ungesund;
Honig ist natürlicher Süßstoff, also in Maßen okay.

Warum ich so gegen den Zucker wettere? Er verklebt förmlich unsere Zellen, verlangsamt Stoffwechselvorgänge und setzt sich mit seinen Ablagerungen immer mehr im Körper ab:
Er macht uns unglücklich und krank.

Schon vor ca. 10 Jahren entdeckte ich an mir erste Anzeichen von Arthritis. Kniegelenke und Hüften taten immer wieder weh. Fingergelenke ließen sich vor allem morgens ganz schwer bewegen, waren steif, der ganze Körper angespannt. Der Schlaf war nicht ausreichend tief und durch den fehlenden Schlaf hatte ich wiederum mehr Lust auf Süßes. Manchmal fühlte ich mich agressiv, schlapp, energielos, und traurig, konnte mich schwer aufraffen, kam aber nicht auf die Ursache.

Auch meine Haut war immer extrem trocken. Mit dem Einölen kam ich kaum mehr nach. Ich hatte immer wieder Gewichtsprobleme, nahm schnell zu, vor allem am Bauch (ich bin ja klein, da geht das noch schneller) und das machte mich wiederum unzufriedener. Nach 1 Woche Fasten ging es mir stets besser, weil ich meine Verschlackungen los wurde, aber die Symptome schlichen sich nach einiger Zeit wieder ein, weil ich die Ernährung nicht richtig umgestellt hatte.

Nach Jahren mit viel Nachlesen und Ausprobieren durfte ich feststellen: Zucker und Weizenmehl sind nicht nur schlecht für mich, sondern für alle Menschen.

Sie machen uns im wahrsten Sinne des Wortes „sauer“ und krank. Zuerst sind es „nur“ Krankheiten wie Arthritis, Rheuma etc., also entzüdliche Prozesse (Zucker ruft immer Entzündungen im Körper hervor), bzw. Diabetes. Später kann aus der Kombination von viel Zucker und sonstigen Belastungen auch Krebs werden, denn ein belasteter Körper hat dem Krebs irgendwann nichts mehr entgegen zu setzen.

Seitdem ich den Zucker und das Weizenmehl ganz weg lasse, funktioniert mein Stoffwechsel wieder besser. Ich habe keine Arthritis mehr, gute Energie, kann mich besser konzentrieren, schlafe gut und halte mein normales Gewicht und das, ohne groß Sport zu machen. Die Haut fühlt sich besser an und ich bin insgesamt entspannter und ausgeglichener, denn Zucker macht eben auch schlechte Laune.

Solltet Ihr eines oder mehrere Symptome bei Euch feststellen, überdenkt vielleicht mal die Ernährung. Wer sich mit dem Thema „zuckerfrei“ genauer befassen möchte, findet u.a. bei Anastasia Zampounidis genau recherchierte Infos und leicht nachzumachende Rezepte. Auch Pinterest ist eine riesige Quelle für tolle Rezepte ohne Zucker.

Sogar mit 60, 70 Jahren oder mehr ist der Körper in der Lage, sich zu reinigen und neue, gesunde Zellen zu produzieren. Es ist nie zu spät, umzustellen und sich einen gesunden Körper zu erschaffen! Die Verantwortung liegt nicht bei den Ärzten, sondern bei uns selbst.

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